| Träger: | Sudetendeutsches Archiv e.V. |
| Anschrift: | Hochstraße 8 81669 München |
| Telefon: | (89) 48 000 330 |
| Fax: | (89) 48 000 338 |
| E-Mail: | info@sudetendeutsches-archiv.de |
| Homepage: | www.sudetendeutsches-archiv.de |
| Öffnungszeiten: | |
| Mo.-Fr.: | 9.00 -12.00 Uhr und nach Vereinbarung |
Verkehrsanbindung:
S-Bahn: alle Linien, Haltestelle Rosenheimer Platz
Benutzung:
Der Zugang zu den Archivalien und ihre Benützung ist in Anlehnung an die allgemeinen gesetzlichen Bestimmungen und Fristen geregelt.
Zuständigkeiten und Sammlungsprofil:
Gründung: 1955
Schriftgutarchiv:
Akten sudetendeutscher und vertriebenennaher Organisationen und Institutionen (u.a. Sudetendeutsche Landsmannschaft mit ihren Gliederungen, Sudetendeutscher Rat, Sudetendeutsche Turnerschaft, Gemeinschaft sudetendeutscher Flieger, Hauptausschuss für Flüchtlinge und Ausgewiesene in Bayern usw.) sowie Nachlässe, Aufzeichnungen und Autographen sudetendeutscher Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Kunst und Wissenschaft (u.a. Rudolf Lodgman von Auen, Wenzel Jaksch, Walter Becher, Hans Tropsch, Hans Watzlik);
Bildarchiv:
Über 80.000 Bildträger zur Kultur und Geschichte der Sudetendeutschen (Papierabzüge, Ansichtskarten, Diapositive, Glasplatten, Negative etc.) sowie eine umfangreiche Sammlung historischer Druckgrafiken.
Museale Sammlung:
jüngste Abteilung; Sammlung von aussagekräftigen Sachgütern zur Kultur und Geschichte der Sudetendeutschen als Grundstock für das geplante Sudetendeutsche Museum.
Veröffentlichungen:
Das Sudetendeutsche Archiv. In: Sudetenland. Europäische Kulturzeitschrift 1/2006, S. 47 - 61.
Bestände:
Schriftgutarchiv:
Geschichtlich bedingt überwiegend aus der Zeit nach 1945/46, also nach der Vertreibung. Besonders erwähnenswert: "Sudetendeutscher Heimatbund" aus den 1920er-und -30er-Jahren, Unterlagen des sudetendeutschen Exils in England und Schweden (Nachlässe Wenzel Jaksch und Karl Kern), eine stattliche Sammlung von Vertreibungsdokumenten und -objekten (z.B. die Kennzeichnungen für Deutsche 1945/46 oder Anschläge, Anweisungen, Besitztumsmeldungen, Trans-port- und, Lebensmittelkarten); Bestände und Sammlungen zur Eingliederung der Sudetendeutschen, vor allem in den Ländern der Bundesrepublik; einige kommunale oder kirchliche Aufzeichnungen (Chroniken; Kirchenbücher, etc) innerhalb der Sammlungen der Vertriebenen, deren weit überwiegende Zahl aber Teil staatlicher und kommunaler Archivbestände sind; geographische wie politische Karten, von Stadt-, Orts-, Flur- und Sprachen- sowie Nationalitätenkarten aus verschiedenen E-pochen als Dokumentation u.a. für die Besitzstände der jeweiligen Gebiete und die Entwicklungen der einzelnen Regionen, aber auch für die kartographischen Fort-schritte, die von den Karten der frühen Neuzeit bis hin den aktuellen Kartenwerken der Gegenwart reichen: z.B. das Kartenwerk des Johann Christoph Müller mit dem Titel "Geographische Karte des Königreichs Böhmen ..." (erschienen Nürnberg 1720) sowie Karten der ehemals von Sudetendeutschen besiedelten Gebiete aus den späten 1930er Jahren im Maßstab von1:25.000 (meist deutsch und tschechisch beschriftet); Plakate ab den fünfziger Jahren u.a. fast lückenlos Plakate der Sudetendeutschen Tage, zu Veranstaltungen im Sudetendeutschen Haus und von sudetendeutschen Institutionen, sowie historische Plakate (z.B. aus der Zeit des "Protektorats Böhmen und Mähren"); Objekte wie Siegel, Stampilien (etwa der "Deutschböhmischen Landesregierung", 1918/19) und ähnliche Objekte; Bildarchiv zu: Personen (alphabetische Ordnung); zur Topographie unterteilt in: 1. Orte in Böhmen, Mähren und Sudetenschlesien (Ordnung nach dem Signatursystem in: Ortslexikon der Böhmischen Länder 1910-1965, hrsg. v. Collegium Carolinum, München 1983) 2. Landschaften in Böhmen, Mähren und Sudetenschlesien 3. Burgen und Ruinen, 4. Orte in weiteren Ländern (Slowakei, Deutschland etc.); zur Kulturgeschichte unterteilt in: 1. Kunst 2. Volkskultur 3. Private Lebensbereiche; 4. zum Archiv- und Museumswesen; 5. zum Öffentlichen Leben; 6. zu Wirtschaft und Verkehr; zu Historischen Ereignissen (chronologische Ordnung) und zu Organisationen (alphabetische Ordnung);
Museale Sammlung befindet sich im Aufbau. Gesammelt werden Sachgüter, die aussagekräftig für Kultur und Geschichte der Sudetendeutschen sind
Gründung: 1955
Schriftgutarchiv:
Akten sudetendeutscher und vertriebenennaher Organisationen und Institutionen (u.a. Sudetendeutsche Landsmannschaft mit ihren Gliederungen, Sudetendeutscher Rat, Sudetendeutsche Turnerschaft, Gemeinschaft sudetendeutscher Flieger, Hauptausschuss für Flüchtlinge und Ausgewiesene in Bayern usw.) sowie Nachlässe, Aufzeichnungen und Autographen sudetendeutscher Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Kunst und Wissenschaft (u.a. Rudolf Lodgman von Auen, Wenzel Jaksch, Walter Becher, Hans Tropsch, Hans Watzlik);
Bildarchiv:
Über 80.000 Bildträger zur Kultur und Geschichte der Sudetendeutschen (Papierabzüge, Ansichtskarten, Diapositive, Glasplatten, Negative etc.) sowie eine umfangreiche Sammlung historischer Druckgrafiken.
Museale Sammlung:
jüngste Abteilung; Sammlung von aussagekräftigen Sachgütern zur Kultur und Geschichte der Sudetendeutschen als Grundstock für das geplante Sudetendeutsche Museum.
Veröffentlichungen:
Das Sudetendeutsche Archiv. In: Sudetenland. Europäische Kulturzeitschrift 1/2006, S. 47 - 61.
Bestände:
Schriftgutarchiv:
Geschichtlich bedingt überwiegend aus der Zeit nach 1945/46, also nach der Vertreibung. Besonders erwähnenswert: "Sudetendeutscher Heimatbund" aus den 1920er-und -30er-Jahren, Unterlagen des sudetendeutschen Exils in England und Schweden (Nachlässe Wenzel Jaksch und Karl Kern), eine stattliche Sammlung von Vertreibungsdokumenten und -objekten (z.B. die Kennzeichnungen für Deutsche 1945/46 oder Anschläge, Anweisungen, Besitztumsmeldungen, Trans-port- und, Lebensmittelkarten); Bestände und Sammlungen zur Eingliederung der Sudetendeutschen, vor allem in den Ländern der Bundesrepublik; einige kommunale oder kirchliche Aufzeichnungen (Chroniken; Kirchenbücher, etc) innerhalb der Sammlungen der Vertriebenen, deren weit überwiegende Zahl aber Teil staatlicher und kommunaler Archivbestände sind; geographische wie politische Karten, von Stadt-, Orts-, Flur- und Sprachen- sowie Nationalitätenkarten aus verschiedenen E-pochen als Dokumentation u.a. für die Besitzstände der jeweiligen Gebiete und die Entwicklungen der einzelnen Regionen, aber auch für die kartographischen Fort-schritte, die von den Karten der frühen Neuzeit bis hin den aktuellen Kartenwerken der Gegenwart reichen: z.B. das Kartenwerk des Johann Christoph Müller mit dem Titel "Geographische Karte des Königreichs Böhmen ..." (erschienen Nürnberg 1720) sowie Karten der ehemals von Sudetendeutschen besiedelten Gebiete aus den späten 1930er Jahren im Maßstab von1:25.000 (meist deutsch und tschechisch beschriftet); Plakate ab den fünfziger Jahren u.a. fast lückenlos Plakate der Sudetendeutschen Tage, zu Veranstaltungen im Sudetendeutschen Haus und von sudetendeutschen Institutionen, sowie historische Plakate (z.B. aus der Zeit des "Protektorats Böhmen und Mähren"); Objekte wie Siegel, Stampilien (etwa der "Deutschböhmischen Landesregierung", 1918/19) und ähnliche Objekte; Bildarchiv zu: Personen (alphabetische Ordnung); zur Topographie unterteilt in: 1. Orte in Böhmen, Mähren und Sudetenschlesien (Ordnung nach dem Signatursystem in: Ortslexikon der Böhmischen Länder 1910-1965, hrsg. v. Collegium Carolinum, München 1983) 2. Landschaften in Böhmen, Mähren und Sudetenschlesien 3. Burgen und Ruinen, 4. Orte in weiteren Ländern (Slowakei, Deutschland etc.); zur Kulturgeschichte unterteilt in: 1. Kunst 2. Volkskultur 3. Private Lebensbereiche; 4. zum Archiv- und Museumswesen; 5. zum Öffentlichen Leben; 6. zu Wirtschaft und Verkehr; zu Historischen Ereignissen (chronologische Ordnung) und zu Organisationen (alphabetische Ordnung);
Museale Sammlung befindet sich im Aufbau. Gesammelt werden Sachgüter, die aussagekräftig für Kultur und Geschichte der Sudetendeutschen sind