| Träger: | Freistaat Bayern |
| Straße: | Schönfeldstraße 3 80539 München |
| Anschrift: | Postfach 221152 80501 München |
| Telefon: | (089) 28638-2525 |
| Fax: | (089) 28638-2526 |
| E-Mail: | poststelle@stam.bayern.de |
| Homepage: | http://www.gda.bayern.de |
| Öffnungszeiten: | |
| Mo.-Do.: | 8.00-16.00 Uhr |
| Lesesaal 8.00-18.00 | |
| Fr.: | 8.00-13.30 Uhr |
Verkehrsanbindung:
U-Bahn: Haltestelle Odeonsplatz
Benutzung:
Archivbenützungsordnung für die staatlichen Archive (ArchivBO) vom 16. Januar 1990, mit Änderung vom 6. Juli 2001.
[Link: http://www.gda.bayern.de/staaufg.htm]
Zuständigkeiten und Sammlungsprofil:
Das Staatsarchiv München verwahrt die Unterlagen der staatlichen Unter- und Mittelbehörden sowie Gerichte im Regierungsbezirk Oberbayern bzw. dessen historische Vorläufer seit 1507. Hinzu kommen Unterlagen aus den in napoleonischer Zeit bayerischen Gebieten Tirols und Salzburgs. Das Schriftgut der Notariate seit 1862 wird aus dem Gebiet des Oberlandesgerichts München (Oberbayern, Niederbayern mit Ausnahme der Amtsgerichte Kelheim und Straubing, Schwaben) in der Außenstelle auf der Willibaldsburg in Eichstätt archiviert.
Neben der staatlichen Überlieferung sind zahlreiche Adelsarchive (teilweise mit mittelalterlichen Beständen), Privatarchive und Nachlässe sowie eine zeitgeschichtliche Sammlung vorhanden.
Veröffentlichungen:
Staatsarchiv München (Kurzführer der Staatlichen Archive Bayerns, Neue Folge), München 1997. - Handbuch der bayerischen Archive, hrsg. vom Bayerischen Archivtag, München 2001, S. 32-35. Weitere Literaturangaben finden Sie auf der Homepage des Staatsarchivs!
Bestände:
Altbestände:
Herzogtum und Kurfürstentum Bayern (1507-1803), im Wesentlichen Schriftgut der Mittel- und Unterbehörden der Rentmeisterämter Burghausen und München, insbesondere Regierung Burghausen, Rentmeisteramt Burghausen, Rentmeisteramt München, Land- und Pfleggerichte (mit umfangreichen Protokollserien); eigene Bestände bilden die von Hofkammer und Geistlichem Rat revidierten Serien von Ämter- bzw. Kirchen- und Stiftungsrechnungen. Adels- und Hofmarksarchive: u.a. Familien Barth, Crailsheim, Fraunberg, Freyberg, Froelich, Hörwarth, Holnstein, Hundt, Lotzbeck, Maldeghem, Mandl von Deutenhofen, Montgelas, Pelkhoven, Pfetten, Preysing, Toerring, Vequel-Westernach, Vogt von Hunoltstein, Weichs mit Unterlagen zu Herrschaftssitzen bzw. Besitzungen (als Familien- und Gutsarchive reichen diese Bestände teilweise bis weit ins 20. Jh., umfangreiche Briefprotokollserien).
Bestände des 19. und 20. Jhs.:
Für die Zeit von 1805 bis 1815 Überlieferungsreste der bayerischen Mittel- und Unterbehörden in den vorübergehend bayerischen Gebieten Tirols und Salzburgs (u.a. Etsch-, Eisack-, Inn- und Salzachkreis).
Staatliche Mittel- und Unterbehörden sowie Gerichte im Regierungsbezirk Oberbayern: insbesondere Regierung von Oberbayern; Landgerichte älterer Ordnung (1802-1862); Bezirks- und Landratsämter (ab 1862; neben der Querschnittsüberlieferung zu allen Bereichen der inneren Verwaltung sind die am häufigsten benutzten Quellen die als Selekte aufgestellten Bestände: über 1 Million Baugenehmigungsakten, Gewerbekonzessionen, Ansässigmachungs- und Verehelichungsakten, Heimatakten, Pfarrmatrikel-Zweitschriften); Baubehörden (Akten, Fotos und v.a. Pläne dokumentieren die Baumaßnahmen der öffentlichen Hand, sind aber auch für baulastrechtliche, kunstgeschichtliche und heimatgeschichtliche Forschungen von Interesse); Medizinalbehörden (v.a. Physikats- bzw. Bezirksärzte, ab 1935 Gesundheitsämter); Polizeibehörden (von zeitgeschichtlichem Interesse vor allem die Vereinsakten, die alphabetisch geordneten Personendossiers sowie die Einsatz- und Ermittlungsakten der Polizeidirektion München);
Gerichte und Staatsanwaltschaften (besonders erwähnenswert: die von den Amtsgerichten abgegebenen Spruchkammerakten sowie die sog. NSG-Verfahren bei den Landgerichten zur strafrechtlichen Verfolgung von NS-Gewaltverbrechen); Notariate (ab 1862) im Oberlandesgerichtsbezirk München (ca. 8.500.000 Notariatsurkunden, ausgelagert in der Außenstelle Eichstätt); Schulen und Hochschulen (darunter auch wertvolle Altbestände, z.B. Münchener Wilhelmsgymnasium, Kurfürst-Maximilian-Gymnasium Burghausen, Gregorianum bzw. Albertinum, Philosophisch-Theologische Hochschule Freising); Finanzbehörden (s.u.); Bergbehörden (ergänzend zu den Staatsbetrieben und privaten Firmenarchiven, s.u.); Forstbehörden; Landwirtschaftsbehörden; Arbeits- und Sozialgerichte.
Mittlere und untere Reichs- und Bundesbehörden: Post (Unterlagen der Oberpostdirektion München, dazu Pläne zu vielen Postgebäuden); Bahn (Neuzugang: Streckenbauakten aus dem Bereich der Eisenbahndirektion München aus der 2. Hälfte des 19. Jhs.); Finanzverwaltung (für Forschungen zur NS-Zeit und ihre Aufarbeitung: Akten der Devisenstelle der Oberfinanzdirektion München; Unterlagen der Bezirksfinanzdirektion München bzw. der Außenstellen des Landesamtes für Wiedergutmachung und Vermögenskontrolle (über 3000 jüdische Steuerakten oberbayerischer Finanzämter); Arbeitsverwaltung (v.a. beim Arbeitsamt Freising zum Zwangsarbeitereinsatz im Zweiten Weltkrieg sowie zur Gastarbeiteranwerbung seit etwa 1954).
Staatsbetriebe (wirtschaftsgeschichtliche Quellen, v.a. zu der für Oberbayern typischen Montangeschichte): Zweigwerke der Bayerischen Berg-, Hütten- und Salzwerke AG (BHS), v.a. Salinen Reichenhall, Traunstein und Rosenheim; Bergwerk Peißenberg; Staatliches Hofbräuhaus München (v.a. Rechnungen ab 1610); Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan, Staatliche Molkerei Weihenstephan (bis zur Privatisierung 1999); Staatliche Kurverwaltung Bad Reichenhall; Staatliche Seenschifffahrt. Private Firmenarchive: Bergwerk Marienstein; Oberbayerische Aktiengesellschaft für Kohlenbergbau ("Oberkohle"); Bergwerk Achthal-Hammerau (ab 16. Jh.).
NS-Archivgut (v.a. Registratursplitter der NSDAP, ihrer Gliederungen und angeschlossener Verbände auf der Ebene der Gauleitung und der Kreisleitungen).
Selekte und Sammlungen (Karten, Pläne, Urkunden, Fragmente, Mandate, Zeitgeschichtliche Sammlung).
Umfang der Altbestände: 8000 Urkunden, 153.000 Akten und Bände.
Umfang der neueren Bestände: 4.300.000 Akten und Bände, 85.000 Karten und Pläne, 8.700.000 Notariatsurkunden, 18.000 Archivalieneinheiten Sammlungsgut.
Gesamtumfang der Bestände des Staatsarchivs: über 13 Millionen Archivalieneinheiten im Umfang von rund 37.000 lfm.
Das Staatsarchiv München verwahrt die Unterlagen der staatlichen Unter- und Mittelbehörden sowie Gerichte im Regierungsbezirk Oberbayern bzw. dessen historische Vorläufer seit 1507. Hinzu kommen Unterlagen aus den in napoleonischer Zeit bayerischen Gebieten Tirols und Salzburgs. Das Schriftgut der Notariate seit 1862 wird aus dem Gebiet des Oberlandesgerichts München (Oberbayern, Niederbayern mit Ausnahme der Amtsgerichte Kelheim und Straubing, Schwaben) in der Außenstelle auf der Willibaldsburg in Eichstätt archiviert.
Neben der staatlichen Überlieferung sind zahlreiche Adelsarchive (teilweise mit mittelalterlichen Beständen), Privatarchive und Nachlässe sowie eine zeitgeschichtliche Sammlung vorhanden.
Veröffentlichungen:
Staatsarchiv München (Kurzführer der Staatlichen Archive Bayerns, Neue Folge), München 1997. - Handbuch der bayerischen Archive, hrsg. vom Bayerischen Archivtag, München 2001, S. 32-35. Weitere Literaturangaben finden Sie auf der Homepage des Staatsarchivs!
Bestände:
Altbestände:
Herzogtum und Kurfürstentum Bayern (1507-1803), im Wesentlichen Schriftgut der Mittel- und Unterbehörden der Rentmeisterämter Burghausen und München, insbesondere Regierung Burghausen, Rentmeisteramt Burghausen, Rentmeisteramt München, Land- und Pfleggerichte (mit umfangreichen Protokollserien); eigene Bestände bilden die von Hofkammer und Geistlichem Rat revidierten Serien von Ämter- bzw. Kirchen- und Stiftungsrechnungen. Adels- und Hofmarksarchive: u.a. Familien Barth, Crailsheim, Fraunberg, Freyberg, Froelich, Hörwarth, Holnstein, Hundt, Lotzbeck, Maldeghem, Mandl von Deutenhofen, Montgelas, Pelkhoven, Pfetten, Preysing, Toerring, Vequel-Westernach, Vogt von Hunoltstein, Weichs mit Unterlagen zu Herrschaftssitzen bzw. Besitzungen (als Familien- und Gutsarchive reichen diese Bestände teilweise bis weit ins 20. Jh., umfangreiche Briefprotokollserien).
Bestände des 19. und 20. Jhs.:
Für die Zeit von 1805 bis 1815 Überlieferungsreste der bayerischen Mittel- und Unterbehörden in den vorübergehend bayerischen Gebieten Tirols und Salzburgs (u.a. Etsch-, Eisack-, Inn- und Salzachkreis).
Staatliche Mittel- und Unterbehörden sowie Gerichte im Regierungsbezirk Oberbayern: insbesondere Regierung von Oberbayern; Landgerichte älterer Ordnung (1802-1862); Bezirks- und Landratsämter (ab 1862; neben der Querschnittsüberlieferung zu allen Bereichen der inneren Verwaltung sind die am häufigsten benutzten Quellen die als Selekte aufgestellten Bestände: über 1 Million Baugenehmigungsakten, Gewerbekonzessionen, Ansässigmachungs- und Verehelichungsakten, Heimatakten, Pfarrmatrikel-Zweitschriften); Baubehörden (Akten, Fotos und v.a. Pläne dokumentieren die Baumaßnahmen der öffentlichen Hand, sind aber auch für baulastrechtliche, kunstgeschichtliche und heimatgeschichtliche Forschungen von Interesse); Medizinalbehörden (v.a. Physikats- bzw. Bezirksärzte, ab 1935 Gesundheitsämter); Polizeibehörden (von zeitgeschichtlichem Interesse vor allem die Vereinsakten, die alphabetisch geordneten Personendossiers sowie die Einsatz- und Ermittlungsakten der Polizeidirektion München);
Gerichte und Staatsanwaltschaften (besonders erwähnenswert: die von den Amtsgerichten abgegebenen Spruchkammerakten sowie die sog. NSG-Verfahren bei den Landgerichten zur strafrechtlichen Verfolgung von NS-Gewaltverbrechen); Notariate (ab 1862) im Oberlandesgerichtsbezirk München (ca. 8.500.000 Notariatsurkunden, ausgelagert in der Außenstelle Eichstätt); Schulen und Hochschulen (darunter auch wertvolle Altbestände, z.B. Münchener Wilhelmsgymnasium, Kurfürst-Maximilian-Gymnasium Burghausen, Gregorianum bzw. Albertinum, Philosophisch-Theologische Hochschule Freising); Finanzbehörden (s.u.); Bergbehörden (ergänzend zu den Staatsbetrieben und privaten Firmenarchiven, s.u.); Forstbehörden; Landwirtschaftsbehörden; Arbeits- und Sozialgerichte.
Mittlere und untere Reichs- und Bundesbehörden: Post (Unterlagen der Oberpostdirektion München, dazu Pläne zu vielen Postgebäuden); Bahn (Neuzugang: Streckenbauakten aus dem Bereich der Eisenbahndirektion München aus der 2. Hälfte des 19. Jhs.); Finanzverwaltung (für Forschungen zur NS-Zeit und ihre Aufarbeitung: Akten der Devisenstelle der Oberfinanzdirektion München; Unterlagen der Bezirksfinanzdirektion München bzw. der Außenstellen des Landesamtes für Wiedergutmachung und Vermögenskontrolle (über 3000 jüdische Steuerakten oberbayerischer Finanzämter); Arbeitsverwaltung (v.a. beim Arbeitsamt Freising zum Zwangsarbeitereinsatz im Zweiten Weltkrieg sowie zur Gastarbeiteranwerbung seit etwa 1954).
Staatsbetriebe (wirtschaftsgeschichtliche Quellen, v.a. zu der für Oberbayern typischen Montangeschichte): Zweigwerke der Bayerischen Berg-, Hütten- und Salzwerke AG (BHS), v.a. Salinen Reichenhall, Traunstein und Rosenheim; Bergwerk Peißenberg; Staatliches Hofbräuhaus München (v.a. Rechnungen ab 1610); Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan, Staatliche Molkerei Weihenstephan (bis zur Privatisierung 1999); Staatliche Kurverwaltung Bad Reichenhall; Staatliche Seenschifffahrt. Private Firmenarchive: Bergwerk Marienstein; Oberbayerische Aktiengesellschaft für Kohlenbergbau ("Oberkohle"); Bergwerk Achthal-Hammerau (ab 16. Jh.).
NS-Archivgut (v.a. Registratursplitter der NSDAP, ihrer Gliederungen und angeschlossener Verbände auf der Ebene der Gauleitung und der Kreisleitungen).
Selekte und Sammlungen (Karten, Pläne, Urkunden, Fragmente, Mandate, Zeitgeschichtliche Sammlung).
Umfang der Altbestände: 8000 Urkunden, 153.000 Akten und Bände.
Umfang der neueren Bestände: 4.300.000 Akten und Bände, 85.000 Karten und Pläne, 8.700.000 Notariatsurkunden, 18.000 Archivalieneinheiten Sammlungsgut.
Gesamtumfang der Bestände des Staatsarchivs: über 13 Millionen Archivalieneinheiten im Umfang von rund 37.000 lfm.