| Träger: | Landeshauptstadt München |
| Anschrift: | Maria-Theresia-Str. 23 81675 München |
| Telefon: | (89) 41 94 72 -13 / -17 |
| Fax: | (89) 41 94 72 50 |
| E-Mail: | Leitung: elisabeth.tworek@muenchen.de Archiv: frank.schmitter@muenchen.de |
| Homepage: | www.muenchner-stadtbiblio... |
| Öffnungszeiten: | |
| Mo.-Mi. | 10.30 - 18.00 Uhr |
| Do. | 10.30 - 19.00 Uhr |
| Fr. | 10.30 - 18.00 Uhr |
Verkehrsanbindung:
U-Bahn: Linie U4 und U5 Haltestelle Max-Weber-Platz
Straßenbahn: Linie 16: Haltestelle Holbeinstraße
Bus: Linie 100: Haltestelle Friedensengel
Benutzung:
Das Literaturarchiv steht Wissenschaftlern, Publizisten, Historikern und Studenten gemäß der Satzung über die Benutzung der Bibliotheken der Landeshauptstadt München vom 24.Juli 2002 zur Verfügung.
Zuständigkeiten und Sammlungsprofil:
Die Sammlungsschwerpunkte sind literarische Nachlässe und Dokumente, vorrangig von Schriftstellern und Persönlichkeiten seit der Prinzregentenzeit, die ihren Lebensschwerpunkt in Bayern bzw. in München hatten. Bedeutende Exilnachlässe, wie der Teilnachlass von Oskar Maria Graf und die Nachlässe von Erika, Elisabeth und Klaus Mann, Therese Giehse, Annette Kolb, Hermann Kesten, Alfred Neumann und Max Mohr zählen zu den Kernstücken der Sammlung. Von besonderem Wert sind die Nachlässe von Vertretern der Schwabinger Bohème um die Jahrhundertwende und ihres Umfeldes, wie Franziska Gräfin zu Reventlow, Ludwig Thoma, Frank Wedekind, Otto Julius Bierbaum und Gustav Meyrink. Zum Sammlungsauftrag zählen des weiteren die Nachlässe und Archive von Gegenwartsautoren und Publizisten wie Carl Amery, Wolfgang Bächler, Gert Hofmann, Dagmar Nick, Herbert Riehl-Heyse, Asta Scheib, Grete Weil, Ruth Schaumann, Wolfgang Ebert, Herbert Achternbusch, August Kühn. Hinzu kommen Bayerische Schriftsteller des 20. Jahrhundertes wie Ludwig Ganghofer, Josef Ruederer und Lena Christ sowie Münchner Volkssänger, Vortragssänger und Kabarettisten wie Bally Prell, Liesl Karlstadt und Werner Finck.
Aus diesem Bestand entwickelt die Monacensia Ausstellungen, die sie in den eigenen Räumen oder in anderen literarischen Einrichtungen zeigt. Zur Literaturvermittlung zählt auch, dass die Monacensia im Kontext ihres Sammlungsauftrags pro Jahr etwa 30 Lesungen, Buchpräsentationen, Vorträge, Führungen und Gesprächsreihen veranstaltet.
Veröffentlichungen:
Auswahl:
Helmut Bauer und Elisabeth Tworek, Schwabing. Kunst und Leben um 1900, München 1998 - Lisbeth Exner, Land meiner Mörder, Land meiner Sprache. Die Schriftstellerin Grete Weil, "monAkzente" im A1 Verlag München1998 - Edda Ziegler (Hg.), Der Traum vom Schreiben. Schriftstellerinnen in München 1860 bis 1960, "monAkzente im A1 Verlag München 2000 - Uwe Naumann, Ruhe gibt es nicht, bis zum Schluss". Klaus Mann 1906 - 1949, Reinbek b. Hamburg 1999 - Elisabeth Tworek (Hg.), Fremd(w)orte. Schreiben und Leben - Exil in München, monAktzente im A1 Verlag München 2000 - Elisabeth Tworek, Literatur im Archiv, München 2002 - Elisabeth Tworek, Lebendiges Literaturarchiv. 25 Jahre Monacensia im Hildebrandhaus, München 2002 - Monika Dimpfl (Hg.), Liesl Karlstadt - Nebenbeschäftigung: Komikerin. Texte und Briefe, "edition monacensia" im Allitera Verlag, München 2002 - Günther Gerstenberg (Hg.), Erich Mühsam. Wir geben nicht auf! Texte und Gedichte, "edition monacensia" im Allitera Verlag, München 2003 - Elisabeth Tworek und Marietta Piekenbrock, Dichter Hand Schrift, Blumenbar Verlag München 2004 - Ulrike Voswinckel und Frank Berninger, Exil am Mittelmeer. Deutsche Schriftsteller in Südfrankreich von 1933-1941, "edition monacensia" im Allitera Verlag, München 2005 - Uwe Naumann, Die Kinder der Manns, Reinbek b. Hamburg 2005 - Elisabeth Tworek und Michael Ott, SportsGeist. Dichter in Bewegung, Zürich-Hamburg 2006 - Christiane Kuller und Maximilian Schreiber, Das Hildebrandhaus. Eine Münchner Künstlervilla und ihre Bewohner in der Zeit des Nationalsozialismus, "edition monacensia" im Allitera Verlag, München 2006.
Bestände:
Umfang:
280 literarische Nachlässe mit 350.000 Autografen und Manuskripten, Typoskripte, Tagebücher und biografische Dokumente. 30.000 Fotos zu Leben und Werk Münchner Persönlichkeiten, Künstler und Schriftsteller. Das Literaturarchiv der Monacensia wird ergänzt durch eine Präsenz- und Arbeitsbibliothek, mit über 130.000 Bänden, die alle Veröffentlichungen zum Thema München und der Region sammelt.
Die Sammlungsschwerpunkte sind literarische Nachlässe und Dokumente, vorrangig von Schriftstellern und Persönlichkeiten seit der Prinzregentenzeit, die ihren Lebensschwerpunkt in Bayern bzw. in München hatten. Bedeutende Exilnachlässe, wie der Teilnachlass von Oskar Maria Graf und die Nachlässe von Erika, Elisabeth und Klaus Mann, Therese Giehse, Annette Kolb, Hermann Kesten, Alfred Neumann und Max Mohr zählen zu den Kernstücken der Sammlung. Von besonderem Wert sind die Nachlässe von Vertretern der Schwabinger Bohème um die Jahrhundertwende und ihres Umfeldes, wie Franziska Gräfin zu Reventlow, Ludwig Thoma, Frank Wedekind, Otto Julius Bierbaum und Gustav Meyrink. Zum Sammlungsauftrag zählen des weiteren die Nachlässe und Archive von Gegenwartsautoren und Publizisten wie Carl Amery, Wolfgang Bächler, Gert Hofmann, Dagmar Nick, Herbert Riehl-Heyse, Asta Scheib, Grete Weil, Ruth Schaumann, Wolfgang Ebert, Herbert Achternbusch, August Kühn. Hinzu kommen Bayerische Schriftsteller des 20. Jahrhundertes wie Ludwig Ganghofer, Josef Ruederer und Lena Christ sowie Münchner Volkssänger, Vortragssänger und Kabarettisten wie Bally Prell, Liesl Karlstadt und Werner Finck.
Aus diesem Bestand entwickelt die Monacensia Ausstellungen, die sie in den eigenen Räumen oder in anderen literarischen Einrichtungen zeigt. Zur Literaturvermittlung zählt auch, dass die Monacensia im Kontext ihres Sammlungsauftrags pro Jahr etwa 30 Lesungen, Buchpräsentationen, Vorträge, Führungen und Gesprächsreihen veranstaltet.
Veröffentlichungen:
Auswahl:
Helmut Bauer und Elisabeth Tworek, Schwabing. Kunst und Leben um 1900, München 1998 - Lisbeth Exner, Land meiner Mörder, Land meiner Sprache. Die Schriftstellerin Grete Weil, "monAkzente" im A1 Verlag München1998 - Edda Ziegler (Hg.), Der Traum vom Schreiben. Schriftstellerinnen in München 1860 bis 1960, "monAkzente im A1 Verlag München 2000 - Uwe Naumann, Ruhe gibt es nicht, bis zum Schluss". Klaus Mann 1906 - 1949, Reinbek b. Hamburg 1999 - Elisabeth Tworek (Hg.), Fremd(w)orte. Schreiben und Leben - Exil in München, monAktzente im A1 Verlag München 2000 - Elisabeth Tworek, Literatur im Archiv, München 2002 - Elisabeth Tworek, Lebendiges Literaturarchiv. 25 Jahre Monacensia im Hildebrandhaus, München 2002 - Monika Dimpfl (Hg.), Liesl Karlstadt - Nebenbeschäftigung: Komikerin. Texte und Briefe, "edition monacensia" im Allitera Verlag, München 2002 - Günther Gerstenberg (Hg.), Erich Mühsam. Wir geben nicht auf! Texte und Gedichte, "edition monacensia" im Allitera Verlag, München 2003 - Elisabeth Tworek und Marietta Piekenbrock, Dichter Hand Schrift, Blumenbar Verlag München 2004 - Ulrike Voswinckel und Frank Berninger, Exil am Mittelmeer. Deutsche Schriftsteller in Südfrankreich von 1933-1941, "edition monacensia" im Allitera Verlag, München 2005 - Uwe Naumann, Die Kinder der Manns, Reinbek b. Hamburg 2005 - Elisabeth Tworek und Michael Ott, SportsGeist. Dichter in Bewegung, Zürich-Hamburg 2006 - Christiane Kuller und Maximilian Schreiber, Das Hildebrandhaus. Eine Münchner Künstlervilla und ihre Bewohner in der Zeit des Nationalsozialismus, "edition monacensia" im Allitera Verlag, München 2006.
Bestände:
Umfang:
280 literarische Nachlässe mit 350.000 Autografen und Manuskripten, Typoskripte, Tagebücher und biografische Dokumente. 30.000 Fotos zu Leben und Werk Münchner Persönlichkeiten, Künstler und Schriftsteller. Das Literaturarchiv der Monacensia wird ergänzt durch eine Präsenz- und Arbeitsbibliothek, mit über 130.000 Bänden, die alle Veröffentlichungen zum Thema München und der Region sammelt.